13.09.2016 | Projekt

Capital Bay will 1.200 Wohnungen in Berlin-Heiligensee bauen

Capital Bay will auf dem ehemaligen Tetra Pak-Underberg-Areal in Berlin-Heiligensee Wohnungen bauen
Bild: Capital Bay

Capital Bay hat die ehemalige Tetra Pak-Betriebsstätte und das benachbarte Underberg-Areal in Berlin-Heiligensee gekauft. Geplant sind 1.200 Wohnungen. Für die Übernahme von 25 Prozent der Wohnfläche für den öffentlichen und sozialen Wohnungsbau wurden bereits Gespräche mit der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag geführt.

Capital Bay will der Wohnungsnot in der Hauptstadt begegnen. Wie eine aktuelle Studie des Bundesbauinstituts (BBSR) zeigt, wird sich der Druck auf die Wohnungsmärkte in den Großstädten weiter verschärfen.

Capital Bay entwickelt das insgesamt 80.000 Quadratmeter große Areal im Joint Venture mit der CKV Vermögensverwaltung. Zunächst müssen die Projektentwicklungspartner mit der Stadt Berlin ein Baurecht für freifinanzierten und sozialen Wohnraum schaffen. Die bestehenden Mietverträge beider Liegenschaften enden im Jahr 2018. Bis dahin soll eine Änderung des geltenden Baurechts erwirkt sowie die städtebaulichen Voraussetzungen für bis zu 1.200 Wohneinheiten geschaffen werden.

Erst kürzlich hatte Capital Bay ein Wohnportfolio mit 577 Einheiten in Heidenheim von Immovation erworben.

Der jüngste Kauf erfolgte als Asset und Share Deal. Bei den Vertragsverhandlungen wurde Capital Bay und CKV durch die Kanzlei Jung & Schleicher Rechtsanwälte aus Berlin begleitet.

Schlagworte zum Thema:  Wohnung, Wohnimmobilien, Berlin

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