23.08.2016 | Projekt

Bonn: Architekturbüro Astoc entwirft Neubebauung des "Zurich Areals"

Bonn: Auf dem Zurich Areal sollen ab 2020 auch Wohnungen entstehen
Bild: Egbert Herold ⁄

Das Kölner Architekturbüro Astoc hat sich in einem Wettbewerb mit dem Entwurf für die Umgestaltung des 23.000 Quadratmeter großen und bereits bebauten "Zurich Areals" in Bonn durchgesetzt. Vorgesehen ist eine Mischbebauung aus Wohn- und Gewerbeflächen. Baubeginn soll 2020 sein. Die Zurich Gruppe, die Ende 2019 aus den bisher genutzten Gebäuden ausziehen wird, hat die Liegenschaft an den Projektentwickler Corpus Sireo verkauft.

Das denkmalgeschützte "Schlösschen" sowie das neoklassizistische "Deutscher Herold"-Gebäude aus dem Jahr 1949 bleiben erhalten und werden in die Neubebauung integriert. Das Hotel "Bristol" bleibt bis auf weiteres unberührt. Der Astoc-Entwurf ermöglicht eine Nachnutzung des Standorts für Wohnflächen.

Die Zurich Gruppe Deutschland hatte den städtebaulichen Wettbewerb für den Gebäudekomplex an der Poppelsdorfer Allee in Bonn bereits 2015 angestoßen. In dem Auswahlverfahren wurden außerdem die Arbeiten der Architekturbüros Konrath und Wennemar aus Düsseldorf und Özen-Reimer+Partner aus Bonn mit den weiteren Plätzen gewürdigt.

Die Planungen des Gewinnerentwurfs werden vom 13. bis 23. September im Foyer vor dem Ratssaal im Stadthaus, Berliner Platz 2 in Bonn ausgestellt.

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Schlagworte zum Thema:  Architektur, Architekturwettbewerb, Projektentwicklung

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