08.05.2014 | Unternehmen

Bilfinger hält an Prognosen fest und verkauft Tiefbausparte

Am Hochbau hält Bilfinger weiterhin fest
Bild: Bilfinger

Der Mannheimer Dienstleistungskonzern Bilfinger hat die Leistung im ersten Quartal 2014 um ein Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro erhöht. Das operative Ergebnis ging um mehr als die Hälfte auf 22 Millionen Euro zurück. Indessen teilte das Unternehmen mit, sich von den Tiefbauaktivitäten trennen zu wollen.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) ging dem Unternehmen zufolge wegen der Kosten für das Sparprogramm zurück. Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von acht Millionen Euro nach 21 Millionen Euro im Vorjahr. Die ersten drei Monate des Jahres sind traditionell eher schwach. An den Prognosen für 2014 hält Bilfinger fest. Mit den Kennzahlen lagen die Mannheimer im Rahmen der Erwartungen.

Am Mittwochabend hatte der Konzern bereits Verkaufspläne für wesentliche Teile des Ingenieurbaugeschäfts bekannt gegeben. Bilfinger will sich so von Tiefbauaktivitäten mit einem Umsatz von rund 800 Millionen Euro trennen. Laut einem Sprecher arbeiten insgesamt 3.000 Mitarbeiter in diesem Bereich, davon 1.700 in Deutschland. Am Hochbau hält der Konzern aber weiterhin fest.

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