10.05.2016 | Unternehmen

Bilfinger plant Stellenstreichungen als weitere Sparmaßnahme

Bilfinger: Der neue Chef Thomas Blades soll den Konzern wieder in ruhigeres Fahrwasser führen
Bild: Bilfinger

Der Baukonzern Bilfinger will durch Stellenabbau jährlich rund 100 Millionen Euro sparen. "Die Konzernzentrale in Mannheim wird schlanker aufgestellt und neu ausgerichtet", teilt das Unternehmen mit. Wie viele Stellen gestrichen werden sollen, wurde bisher nicht bekannt. Die Verhandlungen liefen, sagte ein Unternehmenssprecher. Auch der Bereich Industrial sei betroffen.

Zugleich seien Millioneninvestitionen in einheitliche IT-Systeme geplant, die noch vom Aufsichtsrat genehmigt werden müssen.

"Durch kluge Investitionen in die Zukunft und schlankere Kostenstrukturen steigern wir die Leistungskraft unseres Geschäftsmodells und stellen Bilfinger wettbewerbsfähiger auf", schrieb Finanzvorstand Axel Salzmann in einer Mitteilung.

Im vergangenen Jahr musste der Konzern unter anderem wegen gekappter Investitionen in der Öl- und Gasindustrie im Zuge des Ölpreisverfalls einen Rekordverlust von fast einer halben Milliarde Euro verzeichnen und strich die Dividende.

Ende April trat überraschend Vorstandschef Per Utnegaard zurück.

Als Nachfolger soll der Linde-Manager Thomas Blades den Konzern wieder in ruhigeres Fahrwasser führen.

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Schlagworte zum Thema:  Bauunternehmen, Immobiliendienstleister

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