08.06.2016 | Projekt

Berlin: Tegel wird zum Wohnquartier

Berlin: Der Baustart für das neue "Schumacher Quartier" erfolgt, sobald Tegel für den BER geschlossen werden kann.
Bild: imageworld24 ⁄

Das Architekturbüro Scheuvens + Wachten plus Planungsgesellschaft aus Dortmund und die Nürnberger Landschaftsarchitekten Gerd Aufmkolk haben den Realisierungswettbewerb für die Gestaltung des Kurt-Schumacher-Quartiers in Berlin-Tegel für sich entschieden. Das gab die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bekannt. Demnach sollen etwa 5.000 Wohnungen für 10.000 Bewohner entstehen.

Das zukünftige "Schumacher Quartier" umfasst eine Fläche von 48 Hektar auf dem östlichen Flugfeld des Flughafens Tegel, dazu kommen angrenzende Bereiche am Kurt-Schumacher-Platz und am U-Bahnhof Scharnweberstraße.

Anfang 2015 hatte die Senatsverwaltung schon einmal Pläne für eine Bebauung vorgestellt: Anlässlich der kurz darauf gescheiterten Olympia-Bewerbung sollte in Tegel das Olympische Dorf mit 5.000 Wohnungen für rund 17.500 Athleten und Offizielle entstehen. Landeseigene Wohnungsbaugesellschaften und private Bauträger sollten das Quartier errichten.

Der Baustart für das "Schumacher Quartier" könnte 2019 erfolgen - sofern der neue Berliner Flughafen BER bis dahin seinen Betrieb aufgenommen hat.

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