In Berlin entsteht ein neues innerstädtisches Mischgebiet als Teil der städtebaulichen Entwicklung „Europacity“. Der erste Bauabschnitt mit 170 von 860 geplanten Wohnungen auf einem 85.000 Quadratmeter großen Areal soll nach Angaben des Projektentwicklers „Quartier Heidestraße GmbH“ Ende 2019 fertig sein. Zur Realisierung der Wohn- und Gewerbeimmobilien wurden bereits Entwürfe von CKRS-Architekten (Berlin) und EM2N Architekten (Zürich) ausgewählt.

Aktuell hat ein Preisgericht im Architekturwettbewerb „Mischgebiet MI 4.1“ im Quartier Heidestrasse über den Siegerentwurf entschieden: Ausgewählt wurde die Planung des Berliner Büros CKRS-Architekten. Auf 5.987 Quadratmetern Grundstücksfläche werden neben den genannten Wohnungen, davon 215 mietpreisgebunden, auch Gewerbeimmobilien, ein Hotel und eine Kita gebaut werden. Baubeginn ist 2018.

CKRS-Entwurf für die Wohngebäude im Quartier Heidestraße

Als südlichstes Teilgebiet des Quartiers Heidestrasse hat das Mischgebiet MI 4.1 eine besondere Bedeutung, weil es an die Bestandsgebäude anschließt und den Neubaubereich des Quartiers eröffnet. Der Entwurf schaffe eine gelungene Verbindung zwischen den Bestandsbauten und dem Sondergebiet des Quartier Heidestrasse, sagte Thomas Bergander, Geschäftsführer der Quartier Heidestraße GmbH.

Die Gewinner des Wettbewerbs wurden aus 15 Beiträgen ermittelt. Die Auslobung und Vorprüfung des Wettbewerbs erfolgte durch Drees & Sommer Berlin. Zu den Preisrichtern gehören Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und Thomas Bergander, Geschäftsführer der Quartier Heidestraße GmbH.

„Gewerbegebiet“ im Quartier Heidestraße

EM2N Architekten überzeugten die Jury mit einem Riegel, der zehn verschieden gestaltete Gebäude miteinander verbindet, von denen fünf über zwölf Geschosse verfügen.

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