07.07.2016 | Projekt

Berlin: Hilde Léon entwirft Bürohochhaus für Leipziger Platz

Der neue Berliner Büroturm macht den Blick zum Sony Center frei
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Auf dem Leipziger Platz in Berlin entsteht ein neungeschossiges Geschäfts- und Bürohochhaus mit 8.500 Quadratmetern Fläche. Entworfen wird die Immobilie von der Architektin Hilde Léon. Das kündigten Ulrike Lauber, Vorsitzende des vorausgegangenen Architektenwettbewerbs, und Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel an. Die Investitionskosten liegen zwischen 35 bis 40 Millionen Euro.

Das neue Hochhaus sei ein würdiger Abschluss für den Leipziger Platz und leite vom Osten aus den Blick zum Backstein-Hochhaus von Hans Kollhoff und zum Sony Center von Helmuth Jahn, hieß es in der Jury-Entscheidung. An dem Wettbewerb hatten sich sieben Büros beteiligt.

Der Senator bekräftigte seine Entscheidung, den Investor von der Pflicht zu befreien, einen Teil der Baufläche für Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Der Grundriss zwischen Leipziger- und Ebertstraße sei dafür ungeeignet. Es gebe keinen Platz für einen Innenhof.

Die Ausnahmeerlaubnis sei gerechtfertigt. Geisel betonte auch, über das Projekt nicht mit dem früheren Bausenator Peter Strieder (SPD) verhandelt zu haben. Strieder wurde als Rechtsberater der in Luxemburg ansässigen Investorenfirma F100 engagiert. Diese ist Bauherr und Investor bei dem Hochhaus-Projekt.

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Schlagworte zum Thema:  Architekt, Projektentwicklung, Büroimmobilie, Berlin, Hochhäuser

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