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Bericht: EQT will ehemalige Bilfinger-Immobilien-Sparte teilweise wieder abstoßen

EQT will Teile der Bilfinger-Immobiliensparte weiterverkaufen – interessiert sollen die österreichischen Baukonzerne Porr und Strabag sein
Bild: Juergen Jotzo ⁄

Der schwedische Finanzinvestor EQT will Teile der ehemaligen Bilfinger-Sparte Bau- und Gebäudedienstleistungen weiterverkaufen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Demnach will EQT die Segmente verkaufen, die mit dem Bau großer Geschäfts- und Bürohäuser zu tun haben. Mögliche Käufer sollen die österreichischen Baukonzerne Porr und Strabag sein.

Beauftragt mit dem Verkauf sei die Deutsche Bank, heißt es. Das wurde bisher nicht bestätigt. Der Wert der Sparte wird laut Spiegel auf einen dreistelligen Euro-Millionenbetrag geschätzt.

Der kriselnde Konzern Bilfinger hatte seine profitablen Bau- und Gebäudedienstleistungen vor knapp zwei Monaten abgestoßen. Die wichtige Sparte ging für 1,2 Milliarden Euro an EQT.

Bilfinger bleibt nach eigenen Angaben an dem Geschäft beteiligt: Bei einem Weiterverkauf würde der Konzern mitverdienen. Das Segment war ein Herzstück des Traditionskonzerns. Übrig blieben nach der Veräußerung noch die Industriedienstleistungen.

Das Unternehmen steckt seit Jahren in der Krise. 2015 hatte der Konzern einen Rekordverlust von fast einer halben Milliarde Euro verbucht.

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Schlagworte zum Thema:  Immobilien, Immobiliendienstleister, Bauunternehmen

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