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Mipim-Awards 2014 für "Tanzende Türme" und "Kö-Bogen"

Die Tanzenden Türme an der Reeperbahn
Bild: TOM PHILIPPI Stuttgart

Die Hamburger Projektentwicklung "Tanzende Türme" der Strabag Real Estate wurde auf der Immobilienmesse Mipim in Cannes in der Kategorie "Best Office and Business Development" zur Siegerin gekürt. Als beste Quartierserneuerung des Entwicklers "The Developer" wurde der „Kö-Bogen“ in Düsseldorf prämiert.

Mit den Tanzenden Türmen entwickelte die SRE ein Hochhausdoppel mit ungewöhnlicher Fassade: Das von der Ed. Züblin AG nach einem Architekturentwurf von BRT Bothe Richter Teherani errichtete Gebäudeensemble ist einem Tango tanzenden Pärchen nachempfunden.

Der Südturm mit 24 Stockwerken ist in der 7. Etage geknickt, der Nordturm mit 22 Stockwerken hat im 17. Geschoss einen Gegenknick. Das Hochhaus-Paar beherbergt Büros, Gastronomie und den legendären Mojo Club.  Auf demselben Grundstück, befindet sich das Vier-Sterne-Superior-Hotel Arcotel Onyx.

"Die Developer“ in Düsseldorf hatten sich beim "Kö-Bogen" für den Entwurf des Stararchitekten Daniel Libeskind, der sich mit dem Jüdischen Museum in Berlin einen Namen gemacht hatte, entschieden. Die zwei Blöcke bilden zwischen sich eine neue Gasse. Das verbindet sie mit einem weiteren deutschen Gewinner: Eller + Eller Architekten gewannen den parallel ausgeschriebenen "Future Award der Architectural Review" in der Kategorie Büros für ihren Entwurf für den Flick Gocke Campus in Bonn.

"Max IV“ wurde in der Kategorie "Best Futura Project" und das "Intercontinental Hotel Dieu" in Marseille als beste Restaurierung ausgezeichnet. In der Kategorie „Wohnen“ siegten die Luxusappartements mit hängenden Gärten im "Oliv" in Singapore. Eine Reverenz an den Faktor "Grün" ist der Preis für die "Gardens oft the Bay" ebenfalls in Singapore. Den Ideenreichtum von Grant Architects und Wilkinson Eyre honorierte die Jury darüber hinaus mit ihrem Sonderpreis.

Zur Bilderserie: Mipim Awards 2014 - Alle Nominierungen

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