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Alpine Deutschland wickelt Hochbau ab

Das Insolvenzverfahren wurde zum 1. September vom Amtsgericht Landshut eröffnet
Bild: Marco2811/Fotolia.com

Die Alpine Bau Deutschland macht unabhängig von der Pleite des österreichischen Mutterkonzerns in Teilen weiter. Für den Kraftwerksbau und einige Auslandsprojekte wurden Käufer gefunden, so Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz. Andere Sparten, darunter der Hochbau, werden abgewickelt.

Laufende Bauprojekte würden entweder noch abgearbeitet oder seien bereits neu ausgeschrieben worden. Die österreichische Mutter hatte weniger Glück, das Unternehmen musste endgültig aufgeben. Das Aus der Alpine Bau GmbH in Österreich ist allerdings unabhängig von der deutschen Tochterfirma gewesen. Die Alpine Deutschland AG ist eine eigenständige Gesellschaft mit Sitz in Eching bei München.

Bis wann das zum 1. September vom Amtsgericht Landshut eröffnete Insolvenzverfahren abgeschlossen sein werde, lasse sich nicht absehen: Noch gebe es viele "aufzuarbeitende und klärungsbedürftige Sachverhalte aus der Vergangenheit, die einer eingehenden umfangreichen Überprüfung bedürfen", sagte der Insolvenzverwalter. 730 der insgesamt 1250 Mitarbeiter würden übernommen. Den übrigen würden Stellen in einer Transfergesellschaft angeboten, um dort vermittelt oder fortgebildet zu werden. Arbeitslos würden nur Mitarbeiter, die nicht wechseln wollten.

Schlagworte zum Thema:  Bauunternehmen, Insolvenz

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