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Lupenreine Immobilien-Unterlagen dank einer App? Bild: panthermedia

In Zeiten von Mietpreisbremse und Wohnungsengpässen in Metropolstädten wird es immer schwieriger, angemessenen Wohnraum zu finden. Wer seine Chancen bei der Suche erhöhen will, liefert bereits bei der ersten Kontaktaufnahme zum Vermieter oder Makler entsprechende Informationen wie Schufa-Auskunft und Gehaltsnachweise. Das ist die Idee der App-Entwickler von ImmoApply.

Mit ihrem Angebot werde dem Nutzer die Chance geboten, durch vollständige und strukturierte Bewerbungsunterlagen bei der Wohnungssuche die erfolgreiche Vermittlung zu beschleunigen, meint der Anbieter Hedemann & Nimke. „Der Vermieter oder auch Wohnungsmakler erhält mit einem Klick leserliche Unterlagen in nur einem Dokument, die er zur Weiterverarbeitung verwenden kann“, heißt es dazu in der App-Store-Beschreibung.

Zeitsparend und einfach

In nur wenigen Minuten lässt sich zum Beispiel eine ausführliche Selbstauskunft vom potenziellen Mieter einer Wohnung erstellen. Für die Nutzung der App ist allerdings eine vorherige Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort notwendig. Verschiedene Dokumente können in das entsprechende Formular eingebunden werden. Neben der Mieterselbstauskunft ist es in weiteren Schritten auch möglich, Vorder- und Rückseite des Personalausweises, eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung, einen Einkommensnachweis und die Schufa-Auskunft zur Wohnungsbewerbung hinzuzufügen. Alles lässt sich in der App einsehen und kann direkt daraus auch per E-Mail an potenzielle Vermieter versandt werden. Auffällig ist, dass auf jedem Blatt des digitalen Dokuments prominent das Logo "ImmoApply - Das Plus bei der Wohnungssuche“ zu sehen ist. Außerdem lässt sich das erstellte Dokument nicht als Pdf exportieren, um beispielsweise ein anderes E-Mail-Programm zum Versand zu nutzen. Auch beim Datenschutz gibt es (kurzfristige) Bedenken. Ein Blick in die Datenschutzrichtlinie klärt aber auf, dass die Entwickler keine Daten an Dritte übermitteln und auch die eingepflegten Informationen lokal auf dem Gerät des Nutzers verbleiben. „Es findet zu keiner Zeit eine Übertragung der Daten an ImmoApply statt“, heißt es dort.

Wie sieht das Geschäftsmodell aus?

Geld verdienen die Berliner Entwickler nach Angaben in den FAQ der App wohl durch die Vermittlung von Schufa-Bonitätsauskünften, die mittels App direkt in Auftrag gegeben werden. Die kostenlose Universal-App nimmt weniger als fünf MB auf dem Smartphone in Anspruch und lässt sich ab iOS 7.0 oder einer neueren Version installieren (Android ab Version 3).

Zur App im Google Play Store (noch nicht verfügbar)

Zur App bei iTunes

Schlagworte zum Thema:  Immobilien-App, Immobilien-Software, Online-Medien, Smartphone, Tablet-Computer

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