BMF, Schreiben v. 15.12.2015, III C 3 - S 7015/15/10003
Der Umsatzsteuer-Anwendungserlass berücksichtigt zum Teil noch nicht die seit dem BMF-Schreiben vom 10.12.2014, IV D 3 – S 7015/14/10001 (2014/1073025), BStBl 2014 I S. 1622, ergangene Rechtsprechung, soweit diese im Bundessteuerblatt Teil II veröffentlicht worden ist. Außerdem enthält der Umsatzsteuer-Anwendungserlass in gewissem Umfang redaktionelle Unschärfen, die beseitigt werden müssen. Da das Schreiben somit lediglich redaktionelle Änderungen des UStAE ohne materiell-rechtliche Auswirkungen beinhaltet, bedarf es keiner Anwendungsregelung.
Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterung mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird der Umsatzsteuer-Anwendungserlass vom 1.10.2010, BStBl 2010 I S. 846, der zuletzt durch das BMF-Schreiben vom 8.12.2015, III C 3 – S 7163/0 :002 (2015/1118924), BStBl 2015 I S. 1066, geändert worden ist, wie folgt geändert:
| 1. |
Abschnitt 1.1 Abs. 16 Satz 2 wird wie folgt geändert: |
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| a) |
Satz 2 (Einleitungssatz) wird wie folgt gefasst: |
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„2
Jedoch liegt u.a. in den folgenden Beispielsfällen bei der Freistellung von Arbeitnehmern durch den Unternehmer gegen Erstattung der Aufwendungen wie Lohnkosten, Sozialversicherungsbeiträge und dgl. mangels eines konkretisierbaren Leistungsempfängers kein Leistungsaustausch vor:„. |
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| b) |
Nummer 12 wird wie folgt gefasst: |
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„12. |
von Personal durch den Arbeitgeber an eine Betriebskrankenkasse gegen Personalkostenerstattung nach § 147 Abs. 2a SGB V;” |
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| c) |
Nach der Nummer 12 wird folgende neue Nummer 13 angefügt: |
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„13.
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für die Entsendung von Mitgliedern in die Arbeitsrechtliche Kommission des Diakonischen Werks und des Deutschen Caritasverbandes.” |
| 2. |
Abschnitt 1.8 wird wie folgt geändert: |
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| a) |
Absatz 5 Satz 2 wird wie folgt gefasst: |
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„2Die Überlassung von Werkdienstwo... |