Die in Beiblatt 1 aufgeführten akustischen Kenndaten gelten für Schwellengleise (siehe Nummer 2.1.8). Für andere Fahrbahnarten sind nach der Gleichung (Gl. 1) Pegelkorrekturen nach Tabelle 7 vorzunehmen.
Tabelle 7: Pegelkorrekturen c1 für Fahrbahnarten
| Spalte |
A |
B |
C |
| Zeile |
Einflussgröße |
Pegelkorrekturen c1 in dB für Oktavband-Mittenfrequenz, in Hz |
| 63 |
125 |
250 |
500 |
1 000 |
2 000 |
4 000 |
8 000 |
| 1 |
Feste Fahrbahn |
Erhöhte Schienenabstrahlung |
0 |
0 |
0 |
7 |
3 |
0 |
0 |
0 |
| 2 |
Reflexion an der Fahrbahn |
1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
| 3 |
Feste Fahrbahn mit Absorber |
Erhöhte Schienenabstrahlung |
0 |
0 |
0 |
7 |
3 |
0 |
0 |
0 |
| 4 |
Reflexion an der Fahrbahn |
0 |
0 |
0 |
-2 |
-2 |
-3 |
0 |
0 |
| 5 |
Bahnübergang |
Erhöhte Schienenrauheit |
0 |
0 |
0 |
8 |
4 |
0 |
0 |
0 |
| 6 |
Reflexion an der Fahrbahn |
1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
Festlegungen zu Tabelle 7:
Zeilen 1 und 3: Pegelkorrektur für die erhöhte Schallabstrahlung der Schiene aufgrund der bei festen Fahrbahnen erforderlichen elastischen Schienenbefestigung; die Korrektur ist auf das Rollgeräusch infolge Schienenrauheit und Radrauheit (Teilquellen 1 und 2) anzuwenden. Bei allen anderen Teilquellen m gilt c1 = 0 dB.
Zeilen 2, 4 und 6: Pegelkorrektur für die veränderte Schallabstrahlung aufgrund der veränderten Reflexionen gegenüber dem Schotterbett; die Korrektur ist auf alle Teilquellen auf Höhe der Schiene (Teilquellen 1, 2, 7, 9 und 11) anzuwenden. Bei allen anderen Teilquellen m gilt c1 = 0 dB.
Zeilen 3 und 4: Absorber sind als Schallschutzmaßnahme einzustufen.
Zeile 5: Pegelkorrektur für die Schallabstrahlung der Schiene aufgrund der erhöhten Fahrbahnrauheit. Die Korrektur ist auf das Rollgeräusch aufgrund der Schienenrauheit und der Radrauheit (Teilquellen 1 und 2) anzuwenden. Bei allen anderen Teilquellen m gilt c1 = 0 dB.
Zeilen 5 und 6: Die Pegelkorrektur für Bahnübergänge ist für Teilstücke, die der 2-fachen Straßenbreite entsprechen, anzu...