Kurzbeschreibung
Dieses Musterschreiben bietet Unterstützung bei der Einlegung eines Einspruchs beim Finanzamt.
Vorbemerkung
Der Inhalt des folgenden Musterschreibens dient als Orientierungshilfe für die Einlegung eines Einspruchs beim Finanzamt. Die Formulierung ist für den Einzelfall anzupassen.
Vorinstanz: FG Berlin-Brandenburg, Urteil v. 25.3.2026, 3 K 3125/24
Verfahren beim BFH: II R 10/26
Das FG Berlin-Brandenburg kommt zum gegenteiligen Ergebnis (Urteil v. 25.3.2026, 3 K 3125/24). Demnach ist der Bodenrichtwert an die tatsächliche Geschossflächenzahl des Grundstücks anzupassen und somit zu erhöhen. Durch die tatsächliche, legale Bebauung werde eine realisierbare bauliche Nutzung indiziert, was wiederum bei der Bewertung zu berücksichtigen sei. Das Finanzgericht hat jedoch die Revision zugelassen, da der hier entscheidenden Rechtsfrage grundsätzliche Bedeutung im Sinne zukomme. Sie wird in einer Vielzahl von Bewertungsfällen relevant und ist bisher nicht höchstrichterlich entschieden.
Einspruchsmuster
Vor- und Nachname des/der Steuerzahler/s sowie Adresse des/der Steuerzahler/s |
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An das Finanzamt ... Straße, Nr. ggf. Postfach Postleitzahl, Ort |
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Ort, Datum |
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| Steuernummer: |
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Bescheid über die gesonderte und einheitliche Feststellung des Grundbesitzwerts zum …. vom .......... Keine Anpassung des Bodenrichtwerts wegen tatsächlicher übermäßiger Bebauung |
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| Einspruch |
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Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit lege ich Einspruch gegen den o. g. Bescheid vom …………… ein.
Begründung:
Das mit einem sechstöckigen Mehrfamilienhaus bebaute Grundstück A in B ist für Zwecke der Erbschaft- und Schenkungsteuer zu bewerten. Die Bewertung ergibt sich aus dem Produkt der Fläche und des Bodenrichtwerts und ist in Höhe von xxxx EUR/qm zu ermitteln, da hier wegen eines negativen Gebäudeertragsw...