Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen hängt nicht mehr "nur" von der Nutzung moderner Technologie und Produktionsanlagen ab. Diese sind im Prinzip lediglich Basisfaktoren, die benötigt werden, um überhaupt am Markt tätig sein zu können. Wichtig ist es, Kunden einen zählbaren Mehrwert zu geben, um sich damit stärker vom Wettbewerb abzusetzen und letztendlich mehr zu verkaufen. Daher sind Unternehmen mehr denn je darauf angewiesen, die zunächst kaum greifbaren Faktoren wie Mitarbeiterwissen und –motivation, Geschäftspartner-Beziehungen sowie schlanke und gut funktionierende Prozesse stärker zu nutzen. Um diese so genannten "weichen Faktoren" zu erschließen, müssen Unternehmen Wissen aktiv managen.
Dabei sollte heute Wissensmanagement zwingend mit KI angegangen werden. Der Aufwand für die Vorbereitung und Umsetzung ist zwar mindestens so groß wie beim "klassischen" Wissensmanagement. Allerdings überwiegen die Vorteile bei der späteren Nutzung und Pflege des Wissensmanagements mit KI den Aufwand deutlich, insbesondere bei der Datensammlung, -analyse und -auswertung sowie der individualisierten Bereitstellung von Antworten der Beschäftigten. Um Wissensmanagement mit KI wirklich nutzen zu können, wird also ein umfassender Prozess benötigt.
Der Beitrag zeigt in grundlegenden Schritten, wie Unternehmen mit relativ geringem Aufwand Wissen der Mitarbeiter zum Nutzen von Organisation und Kunden erschließen und verwerten können.