Dipl.-Inform. Jörg Schiemann
Weiter verbreitet scheint der Einsatz von Wearables in Sicherheitsunterweisungen und Trainingsprogrammen zu sein, siehe Abb. 1. So wird eine Datenbrille mit Virtual Reality (VR) in einem Forschungsprojekt der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) mit dem IFA eingesetzt, um eine Schulung zur Absturzprävention an Arbeitsplätzen in großer Höhe zu entwickeln.
Auch die Entwicklung eines Trainingsprogramms zur Prävention von Sturz-, Rutsch- und Stolperunfällen am Rhein-Ahr-Campus der Hochschule Koblenz nutzt VR-Brillen als Wearables. Aus der Ermittlung von Grundlagen zur Körper- und Gangstabilität in Gefahrensituationen, wird dann ein Trainingsprogramm für den betriebspraktischen Einsatz entwickelt.
Eine weitere spannende Anwendung im Kontext von Lern- und Trainingssoftware ist die Ermittlung eines Elektrokardiogramms oder die Messung der, durch Schweiß, veränderten elektrischen Leitfähigkeit der Haut. Durch die so ermittelten Daten werden Rückschlüsse auf den Gemütszustand des Lernenden gezogen. Das kann helfen, eine drohende Überforderung zu erkennen und den Schwierigkeitsgrad der Schulung entsprechend anzupassen.