Seit 2006 betrifft es fast alle Arbeitgeber: die Teilnahme am Umlage- und Ausgleichsverfahren der Krankenkassen gemäß AAG (Aufwendungsausgleichsgesetz). Dabei werden allen Arbeitgebern über die Umlage 2 die Mutterschaftsaufwendungen und Arbeitgebern mit bis zu 30 Beschäftigten außerdem über die Umlage 1 die Aufwendungen für Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall erstattet.
Über die U1 werden je nach Höhe der gewählten Umlage zwischen 40 % und 80 % der Aufwendungen im Krankheitsfall erstattet. Die Aufwendungen für Mutterschaft werden über die U2 immer zu 100 % erstattet.
Grundsätzlich gibt es 2 Möglichkeiten, diese Erstattungsbeträge von der Krankenkasse zu erhalten:
Möglichkeit 1: Wenn der Krankenkasse eine Einzugsermächtigung erteilt wurde, kann der Erstattungsbetrag von der Krankenkasse direkt mit den Verbindlichkeiten verrechnet werden. Dann schreibt die Krankenkasse den Erstattungsbetrag nach Bearbeitung dem Beitragskonto gut und verrechnet ihn mit der nächsten Verbindlichkeit. Durch die ab 1.1.2006 geänderte Fälligkeit der SV-Beiträge auf den drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats ist dies in der Regel im Folgemonat.
Buchung:
Konto SKR 03/04 Soll |
Konten- bezeichnung |
Betrag |
Konto SKR 03/04 Haben |
Konten- bezeichnung |
Betrag |
| 4100/6000 |
Löhne bzw. Gehälter |
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| 4130/6110 |
Gesetzliche soziale Aufwendungen |
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2749/4972 |
Erstattungen Aufwendungsausgleichsgesetz |
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1740/3720 |
Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt |
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1741/3730 |
Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer |
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1742/3740 |
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (geminderter Betrag) |
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Die Verrechnung ist bei der Abstimmung des Saldos auf dem Konto "Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit" mitzuberücksichtigen. Er verringert den Zahlbetrag sowie die endgültige Verbin...