Die Potenziale in der Unternehmenssteuerung werden erst Stück für Stück erkannt. Zwar gibt es natürlich Visionäre, die schon eine vollständige Automatisierung zu erkennen glauben. Aber in der Praxis müssen sich viele kleine Schritte erst noch bewähren.
Es wurde deutlich, dass künstliche Intelligenz an verschiedenen Punkten in der Berichtskette angewendet werden kann, wobei hier Assistenzfunktionen zum Tragen kommen. Es wäre allerdings ebenso denkbar, die einzelnen Komponenten auf einer integrativen Ebene von der KI unterstützen zu lassen. Die gesamte Berichtskette könnte bei einer Anfrage durchlaufen werden, sodass Datensuche, Aufbereitung und Präsentation in einem einzigen Schritt vom Algorithmus durchgeführt werden. Dies könnte zu einer Verbesserung der Ergebnisqualität führen.
Generative künstliche Intelligenz hat bereits bedeutende Anregungen für die Generierung und Aufbereitung von Informationen geliefert. Aber es wird auch deutlich, dass das Arbeiten mit Zahlen nur begrenzt funktioniert. Aber es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis GKI auch hier selbständiger arbeiten kann. Automatisiertes maschinelles Lernen kommt dem entgegen: Auswahl der richtigen Methode, der Parameter usw. können bereits von der Maschine übernommen werden.
Ein kleines Szenario, welches im Labor bereits funktioniert, soll hier kurz vorgestellt werden: Eine neue Studie eines renommierten Analysten über die potenzielle Marktentwicklung in der eigenen Branche wird als PDF in die Unternehmensdatenbank eingestellt. Über Joule wird die Anfrage gestellt, alle relevanten Informationen in den aktuellen Forecast einzustellen. Das PDF wird nach relevanten Informationen durchsucht, die Prognose in einer Grafik gefunden und damit automatisch als Treiber-Informationen für den zukünftigen Absatz verwendet u...