Spontane Abfragen sollten daher von aufwendig erstellten Dashboards unterschieden werden. Ein gutes Dashboard erzählt eine Geschichte und zeigt Zusammenhänge auf. Es besteht ein Unterschied zwischen dem Finden und anschließender ad-hoc-Präsentation von Daten und einem komplexen Aufbereitungsprozess. Es ist daher wichtig, den Einsatz von künstlicher Intelligenz je nach Anforderung zu differenzieren. Dies soll im Kontext einer Berichtskette verdeutlicht werden.
Zunächst einmal sind zahlreiche Verarbeitungsschritte Merkmal des Berichtswesens (s. Abb. 1). Oftmals ist hinter detaillierten Berichten ein erheblicher Aufwand für die Erhebung, Bearbeitung und Generierung von Daten versteckt. Jede Stufe erfordert entsprechende Bearbeitungsschritte, um das Gesamtergebnis effektiv nutzen zu können. Dabei müssen die Ersteller des Berichts sowohl den objektiven als auch den subjektiven Informationsbedarf der Endnutzer berücksichtigen.
Abb. 1: Der Einsatz künstlicher Intelligenz im Berichtsprozess (eigene Darstellung)
Im Kontext der Informationsbereitstellung existieren heute effiziente, auf KI-Techniken basierende Katalogsysteme. Sie gestatten eine weitgehend uneingeschränkte Textsuche und liefern die zugehörigen Datenquellen.
Die Datenverarbeitung wird durch intelligente Matching-Funktionen ergänzt. Damit können Schlüsselverbindungen trotz verschiedener Bezeichnungen und unterschiedlicher Schlüsselwerte automatisch ermittelt und genutzt werden. Aufgrund von Beispielen können Datenfelder bearbeitet und mittels der daraus abgeleiteten Regeln in Teilfelder unterteilt werden.
Eine erhöhte Effizienz bietet auch ein Frage-und-Antwort-System während der Erstellung von Anfragen oder Berichten: In einem Chatfenster können direkt Fragen zum Bericht oder zum Berichtskontext gestellt werden. Die Erg...