Jens Brehm
, Stephanie Gieringer
Eine gute Information und Kommunikation trägt wesentlich zum Gelingen eines Projekts bei. Die Kommunikationsplanung beschäftigt sich mit der Frage: "Wer erhält welche Information, über welchen Kanal, mit welchem Ziel und durch wen?". Sie hat Einfluss darauf, inwiefern BGM-Aktivitäten sichtbar und erlebbar werden. Ziel ist es, ein sinnvolles Berichtswesen aufzubauen und den Austausch mit und unter den Beteiligten zu organisieren. Dabei ist nicht nur eine regelmäßige Kommunikation nach innen (an Mitarbeiter, Führungskräfte, Akteure im BGM), sondern auch nach außen zu planen, und das öffentliche Interesse am Thema sinnvoll zu nutzen. Eine funktionierende Kommunikation im BGM legt Wert auf folgende Inhalte:
- Beschäftigte und Führungskräfte sind regelmäßig über den Projektverlauf zu informieren.
- Im Arbeitskreis werden Statusberichte und (Zwischen-) Ergebnisse ausgetauscht, Veränderungen, sowie Chancen und Risiken diskutiert.
- Der Lenkungskreis erwartet ebenfalls eine regelmäßige, kompakte Berichterstattung.
- Publikationen und Presseberichte zum Thema unterstützen bei der Außendarstellung.
Vor allem zu Beginn eines Projekts sind Mitarbeiter und Führungskräfte daran interessiert, in welcher Art und Weise sie sich beteiligen und das Projekt aktiv mitgestalten bzw. voranbringen können. Häufige Fragen sind:
- Wie läuft das Projekt ab? Wo befinden wir uns? Was sind nächste Schritte?
- Welche Rolle spielen die Führungskräfte?
- Welche Maßnahmen sind geplant? Welchen Nutzen haben Mitarbeiter und Unternehmen?
- Wie können gesundheitsrelevante Informationen, subjektive Empfindungen weitergegeben und geteilt werden? Was passiert mit den Daten?
- Werden meine Hinweise überhaupt ernst genommen?
Ein erster Impuls wird insbesondere durch eine Kick-off-Veranstaltung und die frühzeitige Ankündigung von Te...