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PFAS-Beschränkung: Hintergründe, Folgen, Lösungsansätze / 6.4 Unterstützungsmöglichkeiten

Prof. Dr. Dirk Bunke
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Wenn für eine bestimmte Verwendung noch keine PFAS-freie Alternative bereitsteht, können Unternehmen eigenständig solche Alternativen entwickeln. Dies wird meist in enger Zusammenarbeit mit den Lieferanten geschehen. Es kann zeit- und kostenaufwändig sein. Daher ist es sinnvoll, Möglichkeiten einer Förderung zu prüfen. Es gibt eine ganze Reihe von Unterstützungsangeboten:

Das Zentrale Informationsprogramm für den Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites Förderprogramm für unterschiedliche Branchen und Technologien. Es soll die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft von Unternehmen stärken. Zuschüsse gibt es für mittelständische Unternehmen und für Forschungseinrichtungen, die mit ihnen zusammenarbeiten. Gefördert werden anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Voraussetzungen für eine Förderung sind ein technologischer Innovationsgehalt und gute Marktchancen der geförderten FuE-Projekte. Bereits jetzt besteht eine hohe Nachfrage nach PFAS-freien Produkten. Daher sollten Projekte zur Entwicklung von Alternativen in bisher schwierigen Anwendungsfeldern gute Förderchancen beim ZIM haben.

Auch bei der DBU stehen kleine und mittelständische Unternehmen im Vordergrund. Die DBU ist eine der größten Stiftungen in Europa. Sie hat seit 1991 mehr als 10.000 Projekte mit insgesamt mehr als 2 Mrd. EUR gefördert. Ein passendes Förderthema ist „Innovative Materialien“. Förderfähig sind hier insbesondere Entwicklungen zur Vermeidung oder zum Ersatz gefährlicher Stoffe bzw. deren Freisetzungen. Alternativen für PFAS sind hier aufgrund der Langlebigkeit dieser Verbindungen und ihrer ganz unterschiedlichen Schadwirkungen auf Mensch und Umwelt von hohem Interesse.

Das Süddeutsche Ku...

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