Analyse des Outsourcing-Potenzials
Im ersten Schritt wird geprüft, welche Geschäftsprozesse nicht zur Kernkompetenz gehören und Outsourcing-Potenzial bieten. Dies umfasst eine genaue Analyse der Effizienz, Kosten und strategischen Bedeutung jedes Prozesses.
Welche Unternehmensbereiche bzw. einzelne Funktionen sind ganz, teilweise oder keinesfalls auslagerungsfähig?
Zielsetzung und Anforderungen definieren
Dabei sollten klare Ziele und Anforderungen definiert werden, z. B. Kostenreduktion, Qualitätssteigerung oder höhere Flexibilität durch die Auslagerung. Auch der Zugang zu externem Know-How kann eine Rolle spielen. Nur durch klare Zielvorgaben lässt sich der Erfolg des Outsourcings später messen.
Ein wesentlicher, wenn auch nicht alleiniger Grund für Outsourcing sind Kosteneinsparungen (Personal- und Sachkosten). Aus diesem Grund sind die derzeitigen Kosten der auslagerungsfähigen Unternehmensbereiche bzw. -funktionen exakt zu ermitteln (dies sollte auch alle indirekten Kosten umfassen). Die Kosten der letzten drei Jahre sollten zusätzlich ermittelt werden, damit sichergestellt ist, dass die Entscheidung nicht aufgrund eines über- oder unterdurchschnittlichen Jahres erfolgt. Darüber hinaus sollte auch die Kostenentwicklung der nächsten (mind. 5) Jahre vorausgeschätzt werden.
Es ist wichtig, diese Ziele sowohl kurz- als auch langfristig zu formulieren, um sicherzustellen, dass das Outsourcing nicht nur kurzfristige Vorteile bringt, sondern auch langfristig zur Unternehmensstrategie passt.
Kosten-Nutzen-Analyse
Neben den monetären Faktoren wie Sach-, Personal- und sonstige Kosten spielen für eine Outsourcing-Entscheidung insbesondere die qualitativen Faktoren eine Rolle. Zu den qualitativen Faktoren gehören beispielsweise
- die Auswirkungen auf die Mitarbeiter und Kunden,
- auf das fi...