Häufig fehlt den Remote Onboardees anfangs die Orientierung im neuen Job und im Unternehmen und sie haben Schwierigkeiten, die benötigten Ressourcen oder Unterstützung zu finden. Wem hilfreiches Hintergrundwissen oder Erfahrungen der Kollegen fehlen, braucht länger, um die eigene Rolle und Ziele im Unternehmen zu verstehen und zu wissen, wie man die Arbeit am effizientesten erledigen kann.
Um sicherzustellen, dass der Onboarding-Prozess gut koordiniert wird, ist es bei Remote Onboarding umso wichtiger, dass klare Rollen und Verantwortlichkeiten definiert werden. Sonst kann der Neue schnell in Vergessenheit geraten, weil man ihn ja nicht täglich im Büro sieht, er aber noch nicht weiß, an wen er sich mit seinen Fragen wenden kann. Ein Prozessverantwortlicher (Onboarding Manager) dient als Hauptansprechpartner für die neuen Mitarbeiter. Er kann sicherstellen, dass alle relevanten Schritte und Aktivitäten während des Onboarding-Prozesses termingerecht durchgeführt werden. Zusätzlich sollten auch Teammitglieder und der Pate spezifische Aufgaben und Verantwortlichkeiten erhalten, um die neuen Mitarbeiter bei Fragen und Anliegen zu unterstützen.
Dabei helfen:
- Klare Anweisungen, Feedback und Unterstützung sind von Anfang an wichtig, um Zusammenhänge und das Verständnis für die eigenen Aufgaben zu bekommen. Gerade bei virtuellen Teams und Remote-Kollegen ist es wichtig, dass die Arbeitsaufgaben, To-dos und Erwartungen offen besprochen und verstanden werden. G
- Verbindliche Richtlinien und klare Absprachen unterstützten die Remote-Kommunikation, z. B. feste Kernzeiten oder Abwesenheitsmeldungen. Damit wissen auch die neuen Kollegen, wann sie jemanden aus dem Team erreichen können.
Regelmäßige virtuelle Meetings
Regelmäßige virtuelle Meetings und Check-ins mit Vorgesetztem...