Noch nie war es schwieriger für die Betriebe, geeignete Azubis zu finden, und noch nie haben Unternehmen dafür größere Anstrengungen unternommen: Die Ausbildungsumfrage 2023 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter knapp 15.000 Ausbildungsunternehmen zeigt, wie sehr die Corona-Pandemie die Lage am Ausbildungsmarkt nochmals verschärft hat. Fast jeder zweite IHK-Ausbildungsbetrieb konnte in 2023 nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Davon erhielten 37 % keine einzige Bewerbung. Unternehmen sind also gut beraten, wenn sie sich intensiv um die künftigen Azubis bemühen.
Dies bindet die jungen Leute an das Unternehmen und minimiert das Risiko, dass ein neu abgeschlossener Vertrag vorzeitig gelöst wird (in Deutschland derzeit rund jeder vierte Ausbildungsvertrag). Bei dieser noch recht jungen Zielgruppe ist die Unsicherheit in der Onboarding-Phase oft besonders groß, schließlich starten sie ganz neu ins Berufsleben. Daher lohnt es sich hier, beim Recruiting, beim Onboarding, aber auch später in der Ausbildung und Wissensvermittlung gezielt auf deren Vorlieben, Wünsche und Erwartungen einzugehen.
Vorlieben der jungen Zielgruppe nutzen
Die Generation Z ist auf jeden Fall eines: vernetzt. Sie chatten, diskutieren, suchen und tauschen online Informationen aus. Daher ist gerade für die junge Zielgruppe ein digitaler und möglichst einfacher Recruiting- und Onboarding-Prozess Pflicht. Gerne nutzt die Generation Z zudem Social-Media-Kanäle, interaktive Features wie einen Chatbot, oder spielerische Elemente und Recrutainment-Ansätze, die die Candidate Journey verbessern, wie z. B. Online-Spiele oder Selbsttests zur Berufsorientierung oder interaktive Recruiting-Events.
Daher schätzt die jüngere Generation besonders erste spielerische Einblicke vor dem...