Viele Unternehmen entscheiden sich deshalb dafür, ihr Immobilienportfolio energetisch auf den aktuellen Stand zu bringen. Aus Nachhaltigkeitsperspektive heißt das, den CO2-Ausstoß im Betrieb auf ein Minimum zu reduzieren. Das gelingt beispielsweise durch Eigenproduktion erneuerbarer Energie am Standort zur Deckung des Eigenbedarfs und durch Abgabe des Überschusses ans allgemeine Stromnetz, wo fossile Energie verdrängt wird. Um die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen, müssten viel mehr Bestandsgebäude in kurzer Zeit auf diese Zielsetzung hin optimiert werden. Staatliche Förderungen gibt es bereits.
Ganz konkret gelingt diese Optimierung mithilfe eines Klimaschutzfahrplans. Auf Basis einer genauen Analyse der Bausubstanz werden im Rahmen eines solchen Fahrplans sinnvolle Maßnahmen in eine für das Unternehmen leistbare Reihenfolge gebracht. Zudem wird ein Zielwert definiert, bis wann eine Immobilie einen klimapositiven Betrieb erreichen soll. Die Basis für die Optimierung ist die Erfassung der Energie-Verbrauchsdaten. Dazu gehören auch die Stromverbräuche in den einzelnen Parteien. Sind weitere Nutzenden in einem Gebäude zuhause, sollten diese in das Vorhaben mit einbezogen werden. Steht der Klimaschutzfahrplan und liegen die Verbräuche vor, kann jährlich kontrolliert werden, wo ein Unternehmen bei der Zielerreichung steht und je nach Bedarf nachjustieren.
Klimaneutralen Betrieb von Bestandsgebäuden schrittweise erreichen
Prinzipdarstellung eines Klimaschutzfahrplans
Wer energetische Sanierung hört, denkt als erstes vermutlich an die Dämmung und effiziente Versorgungssysteme. Dabei lassen sich insgesamt fünf Handlungsfelder ausmachen, die eine Betriebsoptimierung fördern.
Energetische Sanierung vielschichtig angehen
Handlungsfelder zur Erreichung eines klimaneutralen Betrie...