Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) stieg im 4. Quartal 2024 auf 178,4 Punkte – das ist im Jahresvergleich ein Plus von 1,8 %. Vor allem Mehrfamilienhäuser haben sich verteuert – das zeigt, dass große Investoren an den Markt zurückkehren.
Immobilienkäufer müssen wieder tiefer in die Tasche greifen, aus Sicht von Banken aber vorerst keine rasanten Preisanstiege fürchten, zeigen neue Zahlen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp).
Der Immobilienpreisindex über alle Objektarten – Wohnungen, Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Büros und Einzelhandelsobjekte – stieg im 4. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 um 1,8 % auf 178,4 Punkte (Basiswert 2010 = 100). Im Vergleich zum direkten Vorquartal lag der Preisanstieg bei 0,6 %.
Der von vdp Research quartalsweise erhobene Index basiert auf der Auswertung echter Transaktionsdaten, die von mehr als 700 Banken in Deutschland bereitgestellt werden.
Kaufpreise für Mehrfamilienhäuser legen deutlich zu
Ursächlich für den Preisanstieg im 4. Quartal 2024 war vdp zufolge vor allem die positive Entwicklung der Wohnimmobilienpreise, die im Vergleich zum Abschlussquartal 2023 um 2,1 % zulegten – vom 3. zum 4. Quartal 2024 betrug das Plus hier 0,7 %.
Der Anstieg beruhte insbesondere auf der positiven Entwicklung der Kaufpreise für Mehrfamilienhäuser, die im Jahresvergleich um 2,9 % stiegen (gegenüber dem 3. Quartal 2024: +1,1 %). Bei selbst genutztem Wohneigentum, zu dem Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen zählen, fiel das Plus mit 1,2 % (gegenüber dem 3. Quartal 2024: +0,3 %) geringer aus.
Wohnkosten: Neuvertragsmieten kennen kein Halten
Neben den beobachteten Preissteigerungen war auch ein erneuter Anstieg der Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern um 4,6 % auf Jahressicht und um 1 % auf Quar...