Dr. Christine Susanne Rabe
Bereits im Vorfeld des Gesprächs sollte das zu besprechende (Kern-)Thema bzw. die Themen mitgeteilt werden, um Überrumpelungseffekte zu vermeiden. Transparenz sorgt an dieser Stelle dafür, dass sich alle Gesprächsteilnehmer optimal (auf das zu besprechende Thema) vorbereiten und ggf. fehlende Informationen beschaffen können. Der Initiator des Gesprächs sollte bei der Planung darauf achten, dass das Gespräch thematisch nicht überfrachtet wird.
Gesprächstermine nicht überfrachten!
Wird für das Gespräch ein Zeitrahmen von 1 bis 1,5 Stunden angesetzt, ist es unrealistisch, mehr als ein bis maximal zwei Themen inhaltlich umfassend zu erörtern. Ist die Themenliste lang, gilt hier der gleiche Grundsatz wie in der Mediation: Erst sollten die zeitlich dringlichen Themen abgearbeitet werden.
Thematische Änderungen sollten nur vorgenommen werden, wenn alle Gesprächsteilnehmer einverstanden sind und alle notwendigen Informationen vorliegen.