Beschaffungspolitik
Damit steht und fällt in vielen Bereichen – seien es nun öffentliche Ämter und Behörden oder Unternehmen – die Nachhaltigkeit des Digitalen. Implementieren Sie eine Beschaffungspolitik, die nachhaltige Kriterien für die Auswahl von Hardware festlegt. Berücksichtigen Sie dabei Nachhaltigkeitsaspekte wie
- Energieeffizienz,
- Umweltstandards und
- Nachhaltigkeitszertifizierungen.
Lebenszyklen
Wählen Sie Hardware-Komponenten aus, die eine lange Lebensdauer haben und robust genug sind, um den Anforderungen des Unternehmensumfelds standzuhalten. Längere Lebenszyklen verringern den Bedarf an häufigem Austausch und tragen zur Reduzierung von Elektro-Schrott bei.
Emissionsreduktion
Wählen Sie Geräte, die im Betrieb möglichst wenig Emissionen verursachen, insbesondere Schadstoffe und Treibhausgase. Achten Sie auf Umweltstandards und Zertifizierungen wie den Blauen Engel oder EPEAT, um umweltfreundliche Produkte zu erkennen.
Recycling und Entsorgung
Stellen Sie sicher, dass die Hardware am Ende ihrer Lebensdauer ordnungsgemäß recycelt oder entsorgt wird. Informieren Sie sich über Rücknahmeprogramme der Hersteller oder nutzen Sie spezialisierte Recyclingdienste, um sicherzustellen, dass die Geräte umweltgerecht entsorgt werden.
Gebrauchtgeräte und Aufarbeitung
Prüfen Sie die Möglichkeit, gebrauchte Hardware zu verwenden oder vorhandene Geräte aufzurüsten und wiederzuverwenden. Dies verringert den Bedarf an neuen Geräten und trägt zur Verlängerung des Lebenszyklus bei. Insbesondere im Bereich von Endgeräten wie Smartphones, Tablets, Laptops oder Schnurlostelefonen für den Arbeitsplatz lohnt sich die Suche nach Geräten, die "refurbished" sind. Es gibt inzwischen einige Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, Hardware aus zweiter Hand aufzubereiten und weiterzuverkaufen. Da...