Dipl.-Inform. Jörg Schiemann
Schon vor der Corona-Pandemie setzten Unternehmen und Konzerne vermehrt auf E-Learnings und Selbsttests, z. B. bei Datenschutz- oder Sicherheitsschulungen. Bei dieser technischen Form der Aus- und Weiterbildung ist es egal, ob ein Mitarbeiter seine Fortbildung am Arbeitsplatz im Büro oder im Homeoffice durchführt. Es gilt, an einem beliebigen Arbeitsort Video-Tutorials anzusehen und im Anschluss Fragen in den entsprechenden Tools dazu zu beantworten.
Ganz analog kann von den Mitarbeitern für Rückenprobleme statt dem typischen Rückenfit-Kurs, der als Präsenzveranstaltung gemeinsam in einem Raum in der Niederlassung durchgeführt wird, natürlich auch eine qualitativ hochwertige Übungs-App verwendet werden. Die Aufgabe der Mitarbeiter im BGM oder der Trainer ist es, die allein zu Hause sitzenden Mitarbeiter zum Mitmachen zu bewegen, damit die Übungen zwar physisch allein, aber virtuell gemeinsam gemacht werden.
Während solche Lösungen "gießkannenartig" alle Mitarbeiter adressieren, können Apps oder Aufgabenensembles auch für spezifische Gruppen von Arbeitnehmern ausgeprägt werden. So könnten für Außendienstmitarbeiter, die einen Großteil des Tages im Fahrzeug verbringen, nicht nur spezielle Rückenübungen aufgenommen werden, sondern die Übungen auch an die möglichen Örtlichkeiten angepasst werden, also z. B. zum Training auf Rastplätzen oder direkt im Auto. In der Produktion besteht eine Möglichkeit darin, Tablets mit den passenden Übungen für die Arbeitnehmer bereitzustellen.
Dank neuer Technologien kann eine in diesem Sinne differenzierte Bereitstellung von passenden Lösungen für verschiedene Arbeitnehmergruppen erfolgen. Dabei können diese ohne Probleme auf die Besonderheiten der (Arbeits-) Umgebung der einzelnen Mitarbeitergruppen abgestimmt werden. So wird das Homeoffice e...