Gina Heller-Herold
, Prof. Dr. Patrick Link
Greenwashing ist eine Marketingpraxis, bei der Unternehmen fälschlicherweise den Eindruck erwecken, umweltfreundlicher zu sein, als sie tatsächlich sind. Dies geschieht oft durch irreführende Werbung, die ein "grünes" Image zeigen soll. Oftmals wird dabei kein oder nur ein minimaler positiver Beitrag zur Umwelt geleistet.
Dabei werden einzelne positive Ansätze oder Maßnahmen betont, während negative Auswirkungen oder unzureichende Anstrengungen verschleiert werden. Der Beweggrund ist meist das Erzielen von ungerechtfertigten Wettbewerbsvorteilen. Hier ist Vorsicht geboten: Greenwashing, das Täuschen über Umweltpraktiken oder -vorteile, kann das Vertrauen der Kunden untergraben und erheblichen Rufschaden verursachen.
Beispiele sind Unternehmen, die ihre Produkte als "grün" oder "nachhaltig" kennzeichnen, obwohl sie umweltschädlich sind oder nur minimale Verbesserungen aufweisen. Es kann verschiedene Formen annehmen, von unwahren Behauptungen bis hin zur Überbetonung von kleinen umweltfreundlichen Maßnahmen.
Regulierungsbehörden setzen zunehmend Richtlinien durch, um Greenwashing zu bekämpfen und die Transparenz in der Werbung zu erhöhen. Es gibt klare Vorgaben des (EU) Gesetzgebers, welche Art von Geschäftstätigkeiten als nachhaltig gelten. Impact Investing gewinnt an Bedeutung. Greenwashing verhindert Investitionen in die eigene Firma. Greenwashing kann auch unabsichtlich oder aus Unwissenheit passieren.
Tipps um Greenwashing zu vermeiden
- Vermeiden unklarer und falscher Aussagen und Floskeln, um Klarheit zu gewährleisten.
- Verstehen der eigenen Auswirkungen, um an den relevanten, bedeutenden Themen zu arbeiten.
- Berücksichtigen und verstehen der Meinung von Stakeholdern.
- Transparent über Nachhaltigkeitsziele und Fortschritte kommunizieren.
- Nicht von wichtigen Punkten ...