Der CO2-Preis steigt im neuen Jahr von 55 EUR auf 55 bis 65 EUR pro ausgestoßener Tonne Kohlendioxid. Geschätzt wird ein Preisanstieg beim Heizöl um 3 Cent pro Liter und beim Erdgas von 0,3 Cent pro Kilowattstunde.
Nach 55 EUR im vergangenen Jahr steigt der Preis für den Ausstoß klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) ab dem 1.1.2026 auf 55 bis 65 EUR pro Tonne auf einen neuen Höchstwert. Das soll dem Klimaschutz dienen. Damit verteuern sich auch Erdgas und Heizöl.
Was das fürs Heizen und die Nebenkostenabrechnung heißt. Und wie es weitergeht.
Versteigerungen: Das gilt ab 2026 beim CO2-Preis
Seit fünf Jahren gibt es in Deutschland den CO2-Preis für Heiz- und Brennstoffe. Der Handel mit den CO2-Verschmutzungsrechten (Emissionshandel) startete am 1.1.2021 mit einem fixen CO2-Preis von 25 EUR pro Tonne. Bis 2025 wurden die Zertifikate schrittweise mit einem auf 55 EUR ansteigenden Festpreis ausgegeben.
Im Jahr 2026 ist der Preis noch gesetzlich vorgegeben – die CO2-Zertifikate können innerhalb des Preiskorridors von 55 bis 65 EUR ersteigert werden. Der Start der Auktionen ist laut Umweltbundesamt (UBA) derzeit für Juli 2026 vorgesehen und soll bis Ende Oktober 2026 einmal pro Woche an der Leipziger Energiebörse stattfinden. Wenn die Nachfrage bei den Versteigerungen nicht gedeckt werden kann, können weitere Zertifikate zu einem höheren Preis von 68 EUR erworben werden.
In Zukunft soll sich der CO2-Preis aus dem EU-Emissionshandel ergeben. Dann müssen große Unternehmen, die Brennstoffe verkaufen, Emissionszertifikate vorweisen. Nach Bedarf können sie damit untereinander handeln. So entsteht ein Preis für jede ausgestoßene Tonne CO2. Über die Jahre sinkt die Zahl der verfügbaren Zertifikate.
CO2-Kostenaufteilung zwischen Mietern und Vermietern
Am 1.1.2023 ist das Gesetz in Kraft getret...