Einen Produktionsbericht nutzen in erster Linie Führungskräfte der zweiten Ebene, etwa Produktionsleiter, Schichtleiter oder Gruppenleiter. Daher sind in ihm oft andere oder mehr Informationen bzw. Themenfelder aufgeführt als in einen Bericht für die erste Leitungsebene. Häufig umfassen diese Berichte mindestens zwei Seiten. Dies ist im Beispiel (s. Abb. 2) angedeutet (Hinweis in der letzten Zeile auf weitere Kennziffern auf der Seite 2). Dennoch ist es wichtig, dass man sich auch hier zunächst auf die wichtigsten 5-8 Größen konzentriert und diese auf der ersten Seite darstellt.
Im Beispiel sind dies neben guter und schlechter Produktion (Ausschuss) vor allen Dingen Auslastung, geleistete Arbeitszeiten und Produktivität. Um den Verantwortlichen stets die finanziellen Auswirkungen von Ausschussmengen vor Augen zu führen, ist dargestellt, wie hoch die entgangenen Umsätze in Form von Ausschuss zu Marktpreisen sind.
Struktur, Layout und Art der Darstellung (z. B. selektiv, kumulativ, Jahresplan, Prognose) entsprechen dem zuvor dargestellten Bericht für die Geschäftsleitung. So können sich auch Führungskräfte der ersten Ebene oder Leiter aus anderen Bereichen sofort zurechtfinden und die wesentlichen Inhalte schnell erfassen.
Abb. 4: Beispiel für einen Produktionsbericht
Visuelle Hervorhebung
Vor allem bei Massen- oder Serienfertigung empfiehlt es sich, bei einem Produktionsbericht einige Aspekte visuell hervorzuheben. Besonders geeignet ist hier natürlich die Darstellung von Produktionszahlen und Ausschuss. Bei hohen Ausschussmengen und einer Vielzahl möglicher Ursachen sollte man überlegen, auch die Ausschussmengen grafisch aufzugliedern. Dies kann in dreifacher Weise geschehen, wie das Beispiel in der nachstehenden Abbildung 2 zeigt: Zunächst sind die Ausschussmengen pro Monat...