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Das Familienbüro bzw. das "Family Office" ist zurzeit in aller Munde, und diese Bezeichnung wird häufig verwendet, da sie ein Synonym für die Beratung und Betreuung hochvermögender Kunden ist und damit ein für viele Berater und Unternehmen interessantes Betätigungsfeld. Teilweise ist es auch auf die Folgen der Finanzkrise zurückzuführen, bei der viele Finanzdienstleister und Anlageberater an ihren Ansprüchen an die eigene Beratungsleistung gescheitert sind, dass sie sich eine andere, klangvolle Bezeichnung gesucht haben. Der eigentliche Grund für das steigende Interesse und das Wachstum des Marktes für Family Office-Dienstleistungen ist aber, dass seit dem Zweiten Weltkrieg bedeutendes unternehmerisches Vermögen geschaffen wurde, das es zu erhalten und zu vermehren gilt. Gleichzeitig sind auch die Unternehmerfamilien gewachsen.
Allein aus diesen beiden Faktoren ergeben sich komplexe Fragestellungen zu Vermögens-, Nachfolge- und Strukturierungsthemen bis hin zu Berichtswesen und IT, vor allem aber Personalfragen. Welche Beratungsdienstleistungen Familien in Anspruch nehmen sollten und welche Struktur für sie am besten passt, hängt von ihren individuellen Zielen ab. Egal, für welche Form des Family Offices sich eine Familie entscheidet: An erster Stelle steht das Vertrauen in die Partner.