05.11.2013 | SEPA-Umstellung

Bundesbank besorgt: Deutschland Schlusslicht im Euroraum

SEPA-Umstellung läuft in Deutschland schleppend
Bild: Haufe Online Redaktion

Nur knapp 14 Prozent der Überweisungen und weniger als 1 Prozent der Lastschriften in Deutschland werden derzeit nach SEPA-Standards abgewickelt, so eine Statistik der Deutschen Bundesbank. Vorstand Carl-Ludwig Thiele warnt: „Wir sind damit fast das Schlusslicht im Euroraum“. Für die Unternehmen bedeutet eine verspätete SEPA-Umstellung ein hohes Risiko – und erfordert dringende Sofortmaßnahmen.

„Wenn Unternehmen bis zum gesetzlich vorgeschriebenen Umstellungstermin (1. Februar 2014) nicht SEPA-fähig sind, drohen Liquiditätsengpässe und Kosten durch falsch oder verspätet abgewickelte Zahlungen“, so Thiele. Das Problem: Betroffen sind nicht nur diejenigen Unternehmen, die den Umstellungstermin nicht einhalten – sondern auch deren Geschäftspartner, Beschäftigte oder Kunden. Um dieses Schreckensszenario eines Dominoeffekts zu verhindern, sei „in Deutschland jetzt ein echter Endspurt fällig“, warnt Thiele.

Alle Unternehmen, die den SEPA-Umstellungstermin am 1. Februar 2014 absehbar nicht einhalten können, sollten Sofortmaßnahmen einleiten, mit denen sich die zu erwartenden Probleme zumindest abfedern lassen. Wichtigstes Ziel dabei ist es, die Liquidität des Unternehmens zu sichern. Die Haufe Gruppe bietet zu diesem Zweck das Paket „SEPA-Soforthelfer: Termin verpasst? – Das können Sie tun!“, bestehend aus Online-Seminar, Arbeitshilfen, e-Trainings und Downloads zum Thema SEPA-Umstellung.

Themen des Online-Seminars sind u.a.:

  • Folgen und Risiken einer verspäteten oder versäumten SEPA-Umstellung

  • Sofortmaßnahmen zur Begrenzung von Risiken (v.a. Liquidität)

  • Alternative Zahlungsmöglichkeiten

  • Maßnahmen zur Sicherung der unmittelbaren Zahlungsfähigkeit

Schlagworte zum Thema:  SEPA, Mandat, SEPA-Basislastschriften, SEPA-Firmenlastschriften, SEPA-Überweisung

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