26.08.2014 | Top-Thema Krisenfrüherkennung - Mit Kennzahlen kritische Entwicklungen rechtzeitig entschärfen

Krisenfrüherkennung als Zusatzleistung anbieten

Kapitel
Bild: Haufe Online Redaktion

Krisenfrüherkennung mit Kennzahlendarstellung ist nicht nur für den eigenen Betrieb sinnvoll und überlebenswichtig, sondern es besteht für (Bilanz-)Buchhalter die Möglichkeit, Mandanten das Thema als fakturierbare Zusatzleistung anzubieten.

Daher wurden bei der Kennzahlenauswahl auch Kenngrößen dargestellt, die ein Buchhalter u. U. selbst nicht nutzen, aber bei einem Mandanten anwenden kann, z. B. Kennziffern aus dem Bereich Produktion. Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass die Auswahl von Kennzahlen sowie der Aufbau einer stabilen Datenbasis (z. B. Woher kommen die Zahlen? Wann stehen sie zur Verfügung? Wie konsistent sind sie?) je nach Mandant 2-4 Tage dauert und die Wiederholung bzw. regelmäßige Kennzahlendarstellung 2-4 Mal im Jahr vorgenommen werden kann. Je Wiederholung sollte ein Arbeitstag angesetzt werden. Hinzu kommt ggf. die Unterstützung des Mandanten bei der Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen. Die Zeitdauer hängt hier ab von der Komplexität der notwendigen Maßnahmen. Außerdem sollte nicht vergessen werden, dass schon die intensive Befassung mit dem Thema Frühwarn-Kennzahlen und der Einstieg in die Diskussion darüber, welche Kennzahlen sinnvoll sind, wie sie zusammengesetzt werden sollen und welche Ursachen für Verbesserungen oder Verschlechterungen grundsätzlich in Frage kommen, fast automatisch dazu führt, dass man nach Möglichkeiten sucht, die Ausprägung der Kennzahlen und somit der Leistungsfähigkeit des Betriebs zu verbessern. Alleine dadurch sinkt das Risiko, in eine kritische Lage zu kommen, deutlich.

Schlagworte zum Thema:  Kennzahl, Liquidität, Risikomanagement

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