Kapitel 3: Besondere Anford... / bb) Umwandlung
 

Tz. 206

Die Einbeziehung der Umwandlung in § 267 Abs. 4 Satz 2 HGB stiftet Verwirrung und ist wenig logisch. Die relevanten Fälle werden bereits über die Neugründung erfasst; für andere Konstellationen werden vornehmlich Fragen aufgeworfen. Der Gesetzgeber hat verkannt, dass die Gründung von Gesellschaften und Umwandlungsvorgänge nichts miteinander zu tun haben. So muss bei Spaltungsvorgängen gem. § 1 Abs. 1 Nr. 2, § 123 UmwG zwischen Aufspaltung, Abspaltung und Ausgliederung differenziert werden. Bei allen drei Spaltungsarten kommt die Übertragung auf einen bestehenden oder auf einen neu zu gründenden Rechtsträger in Betracht. Auch bei der Verschmelzung kann entweder auf einen bereits existenten (§§ 4 ff. UmwG) oder einen neu zu gründenden Rechtsträger (§ 36 UmwG) die Vermögensnachfolge stattfinden.

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