Kapitel 14: Konzernabschlus... / aa1) Ansatz und Bewertung
 

Tz. 485

Ganz oder teilweise auf Lieferungen oder Leistungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhende Vermögensgegenstände sind gem. § 304 Abs. 1 HGB mit einem Betrag in der Konzernbilanz anzusetzen, zu dem sie angesetzt werden könnten, sofern die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen auch rechtlich ein einziges Unternehmen bilden würden. Von dieser Vorschrift sind sowohl der Bilanzansatz als auch die Bewertung betroffen. So können im Rahmen einer konzerninternen Lieferung weder Ansatzverbote umgangen noch die Anschaffungs- und Herstellungskosten als Wertobergrenze außer Kraft gesetzt werden.[663]

[663] Hoffmann/Lüdenbach, HGB, § 304 HGB Rn. 5; Kessler/Kihm, in: Bertram u. a., HGB, § 304 HGB Rn. 1.

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