Kapitel 14: Konzernabschlus... / a) Gemeinsame Voraussetzungen der Einbeziehungswahlrechte
 

Tz. 167

Als Ausnahmen vom Gebot der Vollständigkeit des Konsolidierungskreises sind die in der Norm beschriebenen Einbeziehungswahlrechte eng auszulegen. Sie sind abschließend und nicht analogiefähig.[276]

 

Tz. 168

Zwar sind die Einbeziehungswahlrechte an jedem Abschlussstichtag neu zu prüfen. Gleichwohl ist das in § 297 Abs. 3 Satz 2 und 3 HGB kodifizierte Stetigkeitsgebot zu beachten. Die Einbeziehungswahlrechte sind daher grundsätzlich unverändert beizubehalten, es sei denn eine geänderte Ausübung verbessert die Aussagekraft des Konzernabschlusses oder die Auswirkungen der Änderung sind unwesentlich.[277]

 

Tz. 169

Die Einbeziehungswahlrechte gelten unabhängig davon, ob die Konsolidierung auf § 290 Abs. 2 Nr 1 bis 4 HGB oder auf § 290 Abs. 1 HGB beruht.[278]

[276] Kindler, in: GroßKo-HGB, § 296 HGB Rn. 1.
[277] DRS 19.80.
[278] Kindler, in: GroßKo-HGB, § 296 HGB Rn. 3.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Merkt, Rechnungslegung nach HGB und IFRS (Schäffer-Poeschel). Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Merkt, Rechnungslegung nach HGB und IFRS (Schäffer-Poeschel) 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge