Küting/Weber, Handbuch der ... / o) Inhalt des Konzernlageberichts (§ 315 HGB)
 

Rn. 342

Stand: EL 20 – ET: 05/2015

Im Rahmen des BilRUG wird die bisherige Soll-Vorschrift des § 315 Abs. 2 HGB zur Muss-Vorschrift und liegt damit nicht mehr im pflichtgem. Ermessen der UN-Führung (analog § 289 Abs. 2 HGB-E). Damit ist im Konzernlagebericht einzugehen auf die Berichterstattung über

- Finanzinstrumente,
- Forschung und Entwicklung,
- für das Verständnis der Lage der in den KA einbezogenen UN wesentliche Zweigniederlassungen des MU und der TU,
- Vergütungsbericht,
- Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem bei Vorliegen einer Kapitalmarktorientierung i. S. des § 264d HGB.

Nicht mehr erfasst werden müssen bzw. sollen die "Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind" (der sog. Nachtragsbericht), da diese Angabe in den Konzernanh. übernommen wurde (§ 314 Nr. 25 HGB-E).

 

Rn. 343

Stand: EL 20 – ET: 05/2015

Außerdem wird mit der Änderung von § 315 Abs. 5 HGB-E geregelt, dass sofern das MU ein UN i. S. von § 289a Abs. 1 Satz 1 HGB ist (im Wesentlichen börsennotierte AG), das MU in einem gesonderten Abschnitt des Konzernlageberichts eine Erklärung zur UN-Führung abzugeben hat.

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