Küting/Weber, Handbuch der ... / i) Kapitalkonsolidierung (§ 301 HGB)
 

Rn. 334

Stand: EL 20 – ET: 05/2015

Grds. hat die Erstkonsolidierung eines UN mit den Wertansätzen zu dem Zeitpunkt zu erfolgen, zu dem das UN erstmals in den KA einbezogen wird. Dies ist dann aber keine Erleichterung, wenn vor dem ersten Pflicht-KA nach HGB bereits freiwillig ein KA erstellt worden ist, in den das zu konsolidierende UN bereits einbezogen worden ist. Durch die Änderung des § 301 Abs. 2 HGB-E als Soll-Vorschrift, wird es künftig UN ermöglicht, auch im Fall der Erstkonsolidierung ausnahmsweise eine Kapitalkonsolidierung auf Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt durchzuführen, zu dem das UN TU geworden ist. Damit können frühere, bereits freiwillig ermittelte Erstkonsolidierungsdaten in den ersten Pflicht-KA nach HGB übernommen werden. In den Fällen, in denen bisher bereits freiwillig ein KA erstellt wurde, können die historischen Erstkonsolidierungswerte fortgeführt werden, auch wenn erstmals ein Pflicht-KA erstellt wird (vgl. Zwirner, C./Busch, J. 2015, S. 117).

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