Küting/Weber, Handbuch der ... / I. Anwendungsbereich
 

Rn. 43

Stand: EL 07 – ET: 08/2010

›Beim Anlagevermögen sind nur die Gegenstände auszuweisen, die bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen‹ (§ 247 Abs. 2). Aus dem Gesetz ergibt sich nur eine (unscharfe) Negativdefinition für das UV. Hierzu müssen alle Aktivposten zählen, die nicht AV, RAP, aktive latente Steuern oder ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung sind. Positivdefinitionen in der Literatur stellen darauf ab, dass das UV i. R. d. betrieblichen Tätigkeit verkaufs-, verbrauchs- oder verarbeitungsbestimmt ist (vgl. nur Mellerowicz 1970, § 151 AktG, Rn. 41).

Die Definition des AV gilt auch für KapG und diesen gleichgestellte UN, die ihre Bilanz nach § 266 gliedern müssen. Bei den in § 266 Abs. 2 aufgeführten Posten des AV gilt die widerlegbare Vermutung, dass es sich um beispielhafte Aufzählungen der zum AV zählenden Posten handelt.

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