Küting/Weber, Handbuch der ... / ff) Würdigung und Ausblick
 

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Stand: EL 00 – ET: 03/2004

Das IASB ist weltweit als Standard Setter mit einem hohen Anspruch an die erlassenen IAS/IFRS bekannt (vgl. Rost, P. 1991, S. 113; Biener, H. 1992, S. 7; Haller, A. 1993, S. 1297; ­Küting, K. 1993, S. 32; Niehus, R. J. 1993, Sp. 938; Havermann, H. 1994, S. 670; Küting, K./Hayn, S. 1994, S. 517; Küting, K./Hayn, S. 1995, S. 670 f.; Nobes, C. 1995, S. 121; Hayn, S. 1997, S. 183 ff.). Vielfach wird das IASB als die bedeutendste internationale Organisation, die sich der Harmonisierung der RL verschrieben hat, gewürdigt. Dazu beigetragen hat auch die Restrukturierung des ehemaligen IASC, die zu einer Professionalisierung der Tätigkeit der ­Board-Mitglieder geführt hat. Zudem ist das neue IASB weniger abhängig von der IFAC, deren Interessen hauptsächlich von WP getrieben werden. Der dominierende Einfluss der WP auf das IASC wurde folglich aufgehoben.

 

Rn. 201

Stand: EL 00 – ET: 03/2004

Die Erreichung ihres satzungsmäßigen Ziels konnte das IASB infolge fehlender Durchsetzungsmechanismen bislang (noch) nicht verwirklichen. Änderungen dieses Dilemmas versprechen verschiedene ›strategische Allianzen‹ (Kleekämper, H. 1994, S. 59 f.). Das zweite wichtige Problem, welches das IASB in naher Zukunft lösen muss, um nicht verstärkt in die Abhängigkeit kapitalkräftiger Partner zu gelangen, ist die nachhaltige Klärung seiner finanziellen Ausstattung (vgl. HdR-E, Kap 1, Rn. 183).

 

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Stand: EL 00 – ET: 03/2004

Insgesamt bleibt festzustellen, dass die IAS/IFRS im Hinblick auf die zunehmende Kapitalmarktorientierung im Zug der voranschreitenden Globalisierung – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der EU-Verordnung und dem IASB/FASB-Konvergenzprojekt – weiter an Bedeutung gewinnen werden.

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