Küting/Weber, Handbuch der ... / eee) Ausweis und Bewertung der Leasingforderungen
 

Rn. 173

Stand: EL 18 – ET: 12/2013

Die beim Leasinggeber als Forderung zu aktivierenden fälligen Leasingraten sind unter dem Posten "Forderungen aus LuL" auszuweisen, sofern die Gesellschaft nicht in den Anwendungsbereich des § 1 Abs. 1a Nummer 10 KWG fällt. Für die Gesellschaften, die i. S. d. § 1 Abs. 1a Nummer 10 KWG unter den Begriff des Finanzdienstleistungsinstituts zu subsumieren sind, gilt wiederum das von der BaFin veröffentlichte Formblatt 1 zur RechKredV.

Die Bewertung richtet sich nach den in § 253 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4für das UV kodifizierten Grundsätzen. Demnach sind die Leasingforderungen im Zeitpunkt der Fälligkeit mit ihrem NW anzusetzen. Darüber hinaus ist bei der Folgebilanzierung das strenge NWP i. S. d. § 253 Abs. 4 Satz 1 und 2 zu beachten, d. h., zweifelhafte und uneinbringliche Forderungen sind mittels einer sog. Einzelwertberichtigung auf den niedrigeren beizulegenden Wert zu korrigieren. Im Fall uneinbringlicher Forderungen bedeutet dies eine Vollabschreibung der fälligen Leasingforderung. Dem allg. Ausfallrisiko kann auch im Weg einer Pauschalwertberichtigung Genüge getan werden (vgl. zur Forderungsbewertung i. E. Brösel/Olbrich, HdR-E, HGB § 253, Rn. 180 ff., m. w. N.).

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