Küting/Weber, Handbuch der ... / dd) Erfassung von Treuhandverhältnissen bei Kreditinstituten und Finanzdienstleistungsinstituten
 

Rn. 340a

Stand: EL 06 – ET: 06/2010

Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass die RechKredV den Ausweis bei von Kreditinstituten (als Treuhänder) durchgeführten Treuhandgeschäften regelt. Im Falle der Ermächtigungstreuhand sind VG und korrespondierende Schulden unter den Positionen "Treuhandvermögen" bzw. "Treuhandverbindlichkeiten" zu aktivieren bzw. zu passivieren (vgl. § 6 Abs. 1 RechKredV). Gleiches gilt für den Spezialfall weitergeleiteter Kredite (z. B. aus öffentlichen Förderprogrammen), die aus obigen Bilanzpositionen mit dem Vermerk "darunter: Treuhandkredite" auszugliedern sind (vgl. § 6 Abs. 2 RechKredV). Dagegen ist bei einer Vollmachtstreuhand ein Bilanzausweis der gehaltenen VG und Schulden explizit verboten (vgl. § 6 Abs. 3 RechKredV). Für die nicht in § 6 RechKredV geregelte Vollrechtstreuhand erfolgt ein Ausweis und zwar als Forderungen bzw. Verbindl. i. S. d. §§ 14, 15 und 21 RechKredV (vgl. ausführlich Bieg, H. 2010, S. 172ff.).

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