Küting/Weber, Handbuch der ... / b) Befreiende Wirkung von Konzernabschlüssen aus Drittstaaten (§ 292 HGB)
 

Rn. 324

Stand: EL 20 – ET: 05/2015

Die Neufassung des § 292 HGB steht im Zusammenhang mit dem Außerkrafttreten der KA-Befreiungsverordnung (nach Artikel 8 BilRUG-E). Im Ergebnis entfalten unverändert KA aus Drittstaaten nur dann eine für das deutsche MU befreiende Wirkung, wenn die in § 292 Abs. 1 HGB-E genannten Gleichwertigkeitserfordernisse erfüllt sind (hinsichtlich Aufstellung, Prüfung und Offenlegung) und im Anh. zum JA des von der Konzern-RL zu befreienden MU nach § 292 Abs. 2 HGB-E auf die Befreiung hingewiesen wurde. Sofern der befreiende KA von einem AP geprüft worden ist, der nicht nach den EU-rechtl. Vorgaben zugelassen ist, hat der AP nur dann eine gleichwertige Befähigung, wenn er bei der WPK gem.§ 134 Abs. 1 WPO eingetragen ist oder gem. § 134 Abs. 4 WPO anerkannt ist. In diesem Fall ist zusammen mit den Offenlegungspflichten nach § 292 Abs. 1 HGB-E auch eine Bescheinigung der WPK über die Eintragung des AP oder eine Befreiung von dieser Eintragungsverpflichtung offenzulegen (§ 292 Abs. 3 Satz 4 HGB-E). Zudem sieht der Reg-E auch Hinweise auf die Aufstellung eines befreienden Konzern-LB und dessen Prüfung vor.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel). Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel) 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge