Küting/Weber, Handbuch der ... / a) Die Entstehungsgeschichte der OECD
 

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Stand: EL 00 – ET: 03/2004

Die Entstehungsgeschichte der OECD ist in engem Zusammenhang mit den Entwicklungen nach dem Zweiten Weltkrieg zu würdigen. Sie bildet einen Teil der westlich-internationalen Institutionen und gilt als das Hauptforum zur Beobachtung der Wirtschaftsentwicklung in den OECD-Mitgliedstaaten.

Am 14.12.1960 unterzeichneten 20 Staaten das Übereinkommen über die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und gründeten damit die Nachfolgeorganisation der OEEC mit Wirkung vom 30.09.1961. Die OEEC war am 16.04.1948 zur Abwicklung des Marshall-Plans eingesetzt worden.

 

Rn. 110

Stand: EL 00 – ET: 03/2004

Zu den 20 Gründungsstaaten zählten 1960 (vgl. OECD 1960, S. 3 ff.; OECD 1986, S. 2):

Die Anzahl der Mitgliedstaaten erhöhte sich in den Folgejahren durch den Beitritt Japans, Finnlands, Australiens, Neuseelands, Mexikos, Japans und Koreas. Seit Anfang der 1990er Jahre bewegt sich die OECD aus dem engen Kreis ihrer Mitgliedsländer heraus und unterstützt den Aufbau von Marktwirtschaften insbes. in Mittel- und Osteuropa. I. R. d. Öffnung nach Osteuropa konnten mit Polen, der Slowakei, Ungarn und der Tschechische Republik neue Mitgliedstaaten hinzugewonnen werden, so dass bis Mitte 2003 die Zahl der Mitgliedstaaten auf 30 anwuchs (vgl. http://www.oecd.org/document/58/0,2340,en_2649_34483_1889402_1_1_1_1,00.html, Stand: 01.08.2003). Ihren Geschäftssitz hat die OECD in Paris.

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