Küting/Weber, Handbuch der ... / 23. Bewertungsvorschriften (§§ 279 – 283 HGB)
 

Rn. 240

Stand: EL 04 – ET: 11/2009

Die ergänzenden Bewertungsvorschriften für KapG und diesen gleichgestellte Gesellschaften, die in den §§ 279 – 283 festgehalten waren, werden durch das BilMoG gestrichen. Dies hat im Einzelnen folgende Gründe:

- Die in § 279 enthaltenen Einschränkungen bzw. Verbote wurden durch die Überarbeitung des § 253 nun auf alle Kaufleute ausgedehnt.
- § 280 entfällt, da das Wertaufholungsgebot – bzw. -verbot für den GoF – nun durch § 253 Abs. 5 umfassend und alleinig geregelt wird.
- Der Wegfall des § 281 ist der Lösung der HB von der SB, konkret der Streichung des alten § 254 geschuldet.
- Die Aufhebung des § 282 basiert auf der Aufhebung des § 269.
- Der Regelungsinhalt des § 283 ist nun konsistenterweise in § 272 Abs. 1 S. 2 zu finden.

Diese Paragrafen sind letztmals auf JA und KA für das vor dem 01.01.2010 beginnende GJ anzuwenden. Ein niedriger Wertansatz aufgrund einer Abschreibung i. R. d. § 279 Abs. 2 darf gem. Art. 67 Abs. 4 S. 1 EGHGB unter Anwendung der diesbzgl. geltenden alten Vorschriften fortgeführt werden. Dies gilt nicht für solche Abschreibungen, die im letzten vor dem 01.01.2010 beginnenden GJ vorgenommen worden sind.

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