Küting/Weber, Handbuch der ... / 22. Vorschriften zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung (§ 277 HGB)
 

Rn. 239

Stand: EL 04 – ET: 11/2009

Die Änderung des § 277 Abs. 3 S. 1 geht auf die Abschaffung der außerplanmäßigen Abschreibungen auf einen niedrigeren zukünftigen Wert gem. § 253 Abs. 3 S. 3 a. F. und auf die Neufassung des § 253 Abs. 2 zurück.

Die nur marginale Bearbeitung des § 277 Abs. 4 S. 3 soll nach dem Willen des Gesetzgebers dafür Sorge tragen, dass zukünftig alle periodenfremden Aufwendungen oder Erträge einzubeziehen sind und nicht nur solche, die sich als außerordentlich darstellen.

Die Ergänzung des § 277 um einen weiteren Abs. 5 dient dazu, den Abschlussadressaten die Information zu vermitteln, in welchem Umfang Aufwendungen oder Erträge aus der nunmehr vorgeschriebenen Abzinsung der Rückstellungen resultieren. Daher muss ein gesonderter Ausweis dieser Aufwendungen und Erträge vorgenommen werden; gleiches gilt für Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung (vgl. § 277 Abs. 5).

Die Änderungen des § 277 sind erstmals auf JA und KA für nach dem 31.12.2009 beginnende GJ anzuwenden.

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