Küting/Weber, Handbuch der ... / 10. Wesentliche Änderungen des GmbHG

a) Überblick über die Neuerungen

 

Rn. 375

Stand: EL 20 – ET: 05/2015

Im Rahmen des BilRUG wird § 29 GmbHG angepasst (vgl. hierzu auch Zwirner, C. 2014c, S. 1893). Mit dieser Änderung wird geregelt, dass der Betrag bestimmter Rücklagen, die im Rahmen der Ergebnisverwendung von der Geschäftsführung mit Zustimmung des AR oder der Gesellschafter in andere Gewinnrücklagen eingestellt werden können, grds. in der Bilanz gesondert auszuweisen ist. Alternativ kann er auch im Anh. angegeben werden.

 

Rn. 376

Stand: EL 20 – ET: 05/2015

Zusätzlich zu der im Vergleich zum Ref-E unveränderten Neuregelung des § 29 Abs. 4 Satz 2 GmbHG-E sieht der Regierungsentwurf eine Änderung des § 29 Abs. 4 Satz 1 GmbHG-E vor durch die Streichung der Wörter "... und von bei der steuerrechtlichen Gewinnermittlung gebildeten Passivposten, die nicht im Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen werden dürfen, ...".

b) Erstmalige Anwendung

 

Rn. 377

Stand: EL 20 – ET: 05/2015

Die Ergänzung des EGGmbHG um den neuen § 5 erfolgt spiegelbildlich zu den Übergangsregelungen des EGHGB, welche die Anwendung der Änderungen durch das BilRUG erstmals auf JA und KA für GJ vorsehen, die nach dem 31.12.2015 beginnen. Macht eine Gesellschaft von der vorzeitigen Anwendung der Regelungen des HGB Gebrauch, so hat sie auch die Änderungen im GmbHG entsprechend vorzeitig anzuwenden.

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