Küting/Weber, Handbuch der ... / 1. Die Ziele des Bilanzrechtsreformgesetzes
 

Rn. 2

Stand: EL 01 – ET: 09/2005

Das BilReG verfolgt mehrere Ziele parallel. Seine thematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen des Bilanzrechts und der Abschlussprüfung. Das nationale Bilanzrecht wird durch die Gesetzesnovelle an die folgenden EG-Rechtsakte angepasst bzw. werden folgende Vorgaben der EU umgesetzt (vgl. zu einer kurzen Inhaltsübersicht der EG-Rechtsakte BT-Drucks. 15/3419, S. 21):

- IAS-Verordnung (vgl. Europäische Union 2002),
- Modernisierungsrichtlinie (vgl. Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates 2003),
- Schwellenwertrichtlinie (Richtlinie des Rates 2003) und
- Fair Value-Richtlinie (vgl. Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates 2001).

Diese Anpassungen des deutschen Bilanzrechts, die in HdR-E, Vor Kap 1, Rn. 4 ff. näher erläutert werden, haben zum einen das Ziel, den deutschen UN die Anwendung der IFRS im KA (auch zur Offenlegung des EA) zu erlauben, um damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher UN im internationalen Kontext zu steigern. Zugleich soll durch die Gesetzesänderungen im Bereich der Abschlussprüfung bewirkt werden, dass die Unabhängigkeit des AP und damit dessen Kontrollfunktion gestärkt wird.

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